1983 - 2013: 30 Jahre Diakoniestation – 30 Jahre Diakonieverein

Fahnenschmuck am GemeindezentrumAm 29. September 2013 feierte der Diakonie-Verein Großgründlach zusammen mit der Diakoniestation Boxdorf-Großgründlach sein 30jähriges Bestehen. Die geladenen Gäste, sämtliche Mitglieder, der Diakonieverein Boxdorf und Vertreter der örtlichen Vereine erscheinen zur Freude der Gastgeber sehr zahlreich. Nach einem lebendigen Festgottesdienst in der St. Laurentius-Kirche musste buchstäblich „Wasser zur Suppe“ gegeben werden, so groß war der Andrang.Festbesucher beim Mittagessen

Im Dienst christlicher Nächstenliebe und Verantwortung sollten pflege- und hilfsbedürftige Menschen vor Ort Hilfe erfahren und pflegende Familienangehörige entlastet werden. Mit diesem Ziel wurde der Diakonie-Verein Großgründlach im Mai 1983 gegründet. 
 
Die Diakoniestation begann ihre Arbeit im September 1983 zunächst mit zwei, zeitweise auch nur mit einer Schwester. Heute gehören 14 Mitarbeiterinnen zum Personal der Diakoniestation, die in Vollzeit, Teilzeit und ehrenamtlich als Pflegefachkraft, Pflegehelferin und in der Haushaltshilfe für die Menschen da sind.
Anlässlich des Jubiläums dankte der Vorstand des Diakonievereins allen Mitgliedern, die als Menschen der ersten Stunde den Verein 30 Jahre lang treu Mitarbeiterehrungen für langjährige Treueunterstützt haben. Den Anwesenden wurde eine Kerze in den Farben der Diakonie überreicht mit Bezug auf das Wort Jesu: „Ihr seid das Licht der Welt!“ 
Geehrt wurde Frau Frieda Brunner für 25 Jahre unermüdliche, treue Mitarbeit im Vorstand. Sie wurde mit dem Goldenen Kronenkreuz der Diakonie Deutschland ausgezeichnet.
 
Das silberne Kronenkreuz erhielten einige langjährige Mitarbeiterinnen der Diakoniestation. Frau Berta Biegel ist seit 15 Jahren als hauswirtschaftliche Kraft in der Station und bei den Patienten im Einsatz. Seit 14 Jahren ist Frau Petra Scherzer als Verwaltungsangestellte im Büro tätig. Frau Karin Bleicher feierte im September ihr 10jähriges Dienstjubiläum. Als Pflegedienstleitung ist  sie das Herz unseres Pflegeteams. Frau Stefanie Stiegler kann ebenfalls auf 10 Jahre Dienst als Pflegefachkraft in der Diakoniestation Boxdorf-Großgründlach zurückblicken.
Herren Geuthner und von Haller im Gespräch mit Pfarrerin HenzlerEin herzliches Dankeschön und Vergelt‘s Gott allen haupt- und ehrenamtlich Engagierten in der Diakonie in Boxdorf und Großgründlach für Ihr großes Engagement!Trampolin-Showgruppe vom TV 1846
 

 

 

 

 

 

 

Und wie geht es weiter?

Vor 30 Jahren war die Mitgliedschaft im Diakonieverein die Gewähr dafür, dass später auch die  Gemeindeschwester kam und einen pflegte. Mit der Einführung der Pflegeversicherung 1995 änderte sich das. Heute wird jeder Mann und jede Frau von den Schwestern der Diakoniestation besucht, ob sie Mitglied sind oder nicht. Das hat den Verein und vor allem seine Mitglieder mit ihren Spenden und ihren Beiträgen nicht etwa überflüssig gemacht. Im Gegenteil.
 
Der Diakonieverein trägt die Diakoniestation. Auch finanziell. Ohne die sicheren Zuschüsse des Vereins wäre die Zukunft der Station sehr unsicher. Mit diesem Einsatz ist der Verein mit seinen Mitgliedern ein Beispiel für unsere Gesellschaft, der Diakonie-Verein Großgründlach zeigt beispielhaft, dass Solidarität in unserer Gesellschaft möglich ist – und notwendig. Diakonie ist gelebte Nächstenliebe und macht im wahrsten Sinne des Wortes begreiflich, dass wir als Menschen an einem Ort, in einer Gemeinde, in einer Gemeinschaft zusammengehören. Dass wir die Bedürfnisse des anderen wahrnehmen und seine Würde achten wollen. Dass wir unsere Mitmenschen wertschätzen, gerade auch dann, wenn sie krank, betagt und auf Hilfe angewiesen oder in irgendeiner Weise gesellschaftlich benachteiligt sind. 
 
In diesem Bewusstsein beschäftigt sich der Vorstand des Diakonievereins seit diesem Jahr besonders mit der Frage, wo wir bei uns vor Ort gefragt sind. Wo können wir als Menschen und als Christen Licht hineinbringen in unsere Gemeinschaft, in unsere Gesellschaft? Vor allem durch die Diakoniestation in der Kranken- und Altenpflege. Aber wo noch? Wo kommen Menschen zu kurz? Wo werden Menschen allein gelassen? Wo können wir unkompliziert etwas bewegen? Brauchen uns auch Familien und Kinder?  Oder Jugendliche?
 

Begegnungswochenende der Generationen 2014 in Sulzbürg 

Ein erstes Projekt startet jetzt. An einem Begegnungswochenende der Generationen finden Menschen aller Lebensalter zusammen: Kinder, Eltern, Alleinstehende, Paare, Betagte und Pflegebedürftige. Dazu lädt der Diakonie-Verein Großgründlach zusammen mit der Kirchengemeinde und der Diakoniestation ein von 27. bis 29. Juni 2014 in die Familienerholungsstätte Sulzbürg in der Oberpfalz. Anmeldung wird erbeten bis 25. Januar 2014, die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Anmeldeformulare sind im Pfarramt erhältlich.
 
Pfarrerinnen Henzler und Pannewick
Pfarrerin Silvia Henzler
1. Vorsitzende des
Diakonie-Vereins Großgründlach e.V.
 
auf dem Bild zusammen mit
Pfarrerin Franziska Pannewick
aus der Boxdorfer Schwestergemeinde