Sicherer Raum für alle – Einführung des Schutzkonzepts in unserer Gemeinde
Unsere Kirchengemeinde ist ein Ort des Glaubens, der Gemeinschaft und des Vertrauens. Hier begegnen sich Menschen aller Altersgruppen z.B. bei Gottesdiensten, der Kirche Kunterbunt, in den Konfi-Gruppen, bei Gemeinde-Angeboten wie dem Laurentius Café und verschiedenen Festen. Umso wichtiger ist es, dass sich alle bei uns sicher und respektiert fühlen können.
Deshalb führen wir als Gemeinde (wie in allen evangelischen Landeskirchen) ein Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt und Grenzverletzungen ein. Dieses Konzept soll für alle einen Rahmen für Klarheit, Orientierung und Schutz setzen.
Um was geht es in dem Schutzkonzept?
Im Schutzkonzept wurden Maßnahmen erarbeitet, die helfen sollen, Grenzüberschreitungen im kirchlichen Rahmen vorzubeugen, sensibel mit Nähe und Distanz umzugehen und eine Kultur des respektvollen Miteinanders zu fördern. Dazu gehören z. B. Schulungen für Mitarbeitende, Verhaltensregeln im Umgang mit Schutzbefohlenen und eine Anlaufstelle bieten zur vertraulichen Beratung.
Warum ist das wichtig?
Leider wissen wir aus der Presse, dass Grenzverletzungen und Missbrauch auch in der evangelischen Kirche vorgekommen sind. Darum tragen wir gemeinsam Verantwortung, alles zu tun, um unsere Gemeinde zu einem sicheren Ort für Kinder, Jugendliche und allen Erwachsenen zu machen. Wir möchten eine Gemeinde sein, die achtsam und bewusst miteinander umgeht und dieses Prinzip lebt. Jeder soll sich hier geschützt und sicher fühlen können.
Was bedeutet das konkret für unsere Gemeinde?
Wir – Sabine Pongratz, Anna Engel und Julia Auer – begleiten die Einführung des Schutzkonzepts in unserer Kirchengemeinde. In den kommenden Monaten wird es Schulungen geben, Gespräche im Team so wie z.B. eine Selbstverpflichtung für Mitarbeitende und Ehrenamtliche in Form eines Verhaltenskodex.
Außerdem stehen Anna Engel und Julia Auer Ihnen jederzeit als Ansprechpersonen zur Verfügung, wenn Sie Fragen, Hinweise oder auch Sorgen haben. Wir unterliegen der Schweigepflicht und sind unter folgenden E-Mail-Adressen erreichbar:
Anna Engel: Ansprechperson.1.Grossgruendlach@elkb.de
Julia Auer: Ansprechperson.2.Grossgruendlach@elkb.de
Auch wenn manche, gerade sensible Themen schwer in Worte zu fassen sind, ist jedes Gespräch darüber wichtig und willkommen. Sprechen Sie uns gerne zu diesem Thema an, ob kritische Bemerkungen, Fragen oder einfach nur Anmerkungen, – alles darf sein!
Miteinander achtsam sein
Das Schutzkonzept wird unsere Gemeindearbeit bereichern. Es stärkt Vertrauen und zeigt: Wir schauen hin, wir hören zu, und wir übernehmen Verantwortung. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass unsere Gemeinde ein Ort bleibt, an dem sich alle sicher und willkommen fühlen dürfen.
Herzliche Grüße,
Anna Engel und Julia Auer
(Ansprechpersonen für das Schutzkonzept)
Für mehr Infos: www.aktiv-gegen-missbrauch-elkb.de
Hilfe und Beratung
- Aktiv gegen Missbrauch: Fachstelle für den Umgang mit sexualisierter Gewalt in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern: aktiv-gegen-missbrauch-elkb.de
- Ansprechstelle für Betroffene: E-Mail: ansprechstellesg@elkb.de Telefon: 089 / 5595 – 335
- Meldestelle: E-Mail: meldestellesg@elkb.de Telefon: 089 / 5595 – 351
- Präventionsteam: E-Mail: praevention@elkb.de Telefon: 089 / 5595 – 309
- Anerkennungskommission: E-Mail: anerkennungskommission@elkb.de Telefon: 089 / 5595 – 422
Weitere Hilfsangebote
- Die Telefon Seelsorge: 0800 1110111
- Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: Telefon: 0800 22 55 530
- Zentrale Anlaufstelle help (www.anlaufstelle.help) Unabhängige Information für Betroffene von sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und der Diakonie, Telefon: 0800 5040112; E-Mail: zentrale@anlaufstelle.help
- Hilfeportal sexueller Missbrauch (https://www.hilfe-portal-missbrauch.de/startseite) – Hilfe suchen, Hilfe finden (Bundesregierung)
